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Arme

Worte verleihen der Seele Flügel


Jedes Wort, und sei es noch so überflüssig, hinterlässt seine Spuren.
Als Energieform in gesprochener oder gebärdeter Weise oder jederzeit wiederholbar – fest verankert schwarz auf weiß - als schriftliche Struktur. Wie groß oder bedeutungsvoll diese Spuren sind, liegt nicht nur am „Sender“ – dem Urheber, sondern auch am „Empfänger“. Ob nun die Worte für ihn gedacht waren oder nicht.

Nicht umsonst können schnell dahingeworfene Sätze, eilig in den Wind gesprochen, ganze Stürme der Entrüstung auslösen. Völlig unbegreiflich für den „Unverstandenen“. Manche Worte schreiben Geschichte und wiederum andere – nie Ausgesprochene - hinterlassen eine Leere, die sich vielleicht niemals mehr füllen wird.

Das schöne an der Wortkunst ist jedoch, dass sie der menschlichen Phantasie Flügel wachsen lassen kann, damit wir uns emporheben, um uns dann selbst in zahllosen Welten wieder zu begegnen.